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Nachhaltige Bauprojekte: CSMM hilft mit Revitalisierung Klimaziele zu erreichen

München, 16 November 2021. Der Klimagipfel von Glasgow ist beendet, die Probleme bleiben. Die Erderwärmung zu reduzieren, ist das wichtigste Ziel. Doch für die beteiligten Staaten war es nicht leicht, sich zu einigen. So wurden die Formulierungen beispielsweise über die Nutzung von Kohlekraftwerken in letzter Minute weiter abgeschwächt. In Deutschland sind die Verhandlungen zur Klimakoalition ebenfalls von Kompromissen und verwässerten Zielen geprägt. Für Reiner Nowak, geschäftsführender Gesellschafter beim Münchner Beratungs- und Architekturunternehmen CSMM ein Warnsignal, das er mit einem dringenden Appell an die Baubranche und Entscheidungsträger verknüpft: „Mit rund 30 Prozent direkten und indirekten Emissionen und fast 40 Prozent des Energieverbrauchs gehört der Gebäudesektor in Deutschland zu den Hauptverursachern von CO2. Dabei lässt sich ein erheblicher Teil dieses Fußabdruckes reduzieren, wenn wir im Umgang mit Bestandsgebäuden auf Revitalisierung als nachhaltigste Antwort setzen. Ein Schlüssel für die Einhaltung der vereinbarten Klimaziele liegt beim Bauen im Bestand.“ Mit zahlreichen teils preisgekrönten Bauprojekten gehen die Revitalisierungsspezialisten von CSMM deshalb schon jetzt den Weg in die Zukunft voraus.


Der Blick auf die Vergangenheit hilft nicht nur dabei, richtige Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, er kann im Fall der Baubranche dazu beitragen, mit den Ressourcen von Gestern die Klima-Herausforderungen von Morgen zu meistern. Das vor einem Jahr in Kraft getretene Gebäudeenergiegesetz hat diesbezüglich Einsparungen von 70 Millionen Tonnen CO2 bis 2030 als Zielvorgabe. Eine Vorgabe, die sich für die Expert*innen von CSMM nur dann erreichen lässt, wenn die Bauwirtschaft die Revitalisierungsquote des existierenden Baubestands von einem auf rund vier Prozent mindestens vervierfacht und jeden Abriss sehr viel kritischer hinterfragt: „Im Rohbau stecken rund 80 Prozent des CO2-Äquivalents“, sagt Nowak. „Das zeigt, dass hier enorme Potenziale für ressourcenschonende Einsparungen und Klimaschutz liegen.“ Der Redevelopment-Experte weiß, wovon er spricht: Allein im zurückliegenden Jahr hat CSMM mit mehreren Prestigeprojekten in München zeigen dürfen, wie man Bestandsbauten klimafreundlich und architektonisch eindrucksvoll in die Zukunft überführt.

 

Revitalisierungs-Meilenstein OBC

Eine der größten Revitalisierungen in der Geschichte der Landeshauptstadt stellt einen Meilenstein in Sachen visionäre und nachhaltige Umgestaltung im Bereich Büroimmobilien dar: Die Revitalisierung des Olympia Business Center (OBC), das Ende der 1990er entstanden ist und durch CSMM zu einem hochmodernen Bürogebäude mit grüner Lunge und Münchens erstem gemeinschaftlichen Mitarbeiterrestaurant sowie flexibel nutzbarer großzügiger Raumgestaltung werden durfte. Der Bestand wurde um einen zweigeschossigen Bau als Eingangsbereich ergänzt, der das Gebäude mit großen Glasflächen zum Ring hin öffnet und gleichzeitig eine Verbindung zu den weitreichenden Grünflächen im Außenbereich schafft. Im Foyer und dem angrenzenden neu entstandenen Kantinenbereich entstand so eine helle und freundliche Atmosphäre. Statt nur eines Großmieters arbeiten künftig viele Unternehmen im Olympia Business Center.

 

Tragfähige Bausubstanz im „Fritz“

Für das innovative Revitalisierungsprojekt „Fritz“ haben die CSMM-Spezialist*innen den Iconic Award und den German Design Award 2021 gewonnen. Im Herzen der Münchner Innenstadt entstand aus dem Rohbau das perfekte Beispiel für die auch in die Zukunft hineinwirkende Tragfähigkeit alter Bausubstanz. Das Gebäude wird vollständig revitalisiert, nur der Rohbau blieb bestehen. In enger Abstimmung mit der Stadt wurde nicht nur die optimale und großzügige Raumnutzung zum bestimmenden Thema. Mit einer zweigeschossigen Aufstockung auf insgesamt acht Geschosse haben die Architekt*innen zudem eine neue Höhenmarke gesetzt. Durch die Teilüberbauung des Innenhofes entsteht ein geräumiger Freibereich für die Mieter, der mit Balkonen, Wintergärten und Terrassen belebt wird. Die neu entwickelte um 70° geneigte Fassade sorgt mit großzügigen Fensterfronten für lichtdurchflutete Stockwerke und verwandelt die Flächen zu einem Workspace mit Loft-Charakter.

Neues Leben im Arabellapark


Im Münchner Arabellapark haben die Architekt*innen und Berater*innen von CSMM das Bürogebäude einer Versicherungsgesellschaft aus den späten 1970er Jahren komplett entkernt und bis zur Tragestruktur zurückgebaut. Die graue Energie des Bestandes wurde hier durch die ressourcenschonende Sanierung weiter genutzt. Mit neuer Fassade und einem neuen Innenraumkonzept ging der Gebäudekomplex als Hotel in eine verbesserte Nutzungsphase über. Eine skelettförmige Wabenstruktur ersetzt heute das ursprünglich strenge bürotypische Raster.

 

Sanieren statt abreißen im Kustermannpark


Seit circa zehn Jahren ist CSMM mit der Sanierung und dem Innenausbau einzelner Bereiche des Kustermannparks beauftragt. Der Bürokomplex im Münchner Osten hat 75.000 Quadratmeter Bürofläche zur Verfügung. Das Gebäude wird entkernt, saniert und neugestaltet. Indem die Architekt*innen den vor 40 Jahre verwendeten Beton erhalten, leisten sie eine wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Alleine im Rohbau stecken 80 Prozent des CO2-Äquivalents. Die Bauwirtschaft kann deshalb einen entscheidenden Beitrag leisten, wenn sie vorhandenen Beton nutzt. Rund 12.500 Quadratmeter mit elf entkernten und sanierten Stockwerken und zwei Untergeschossen wurden kürzlich fertiggestellt und der Stadt München als Mieterin übergeben.

 

Bauen für das Klima


Bei aller Freude über die realisierten Projekte unterstreicht der CSMM-Geschäftsführer, dass es sich dabei lediglich um den Anfang einer Entwicklung handeln darf, an deren Ende weniger Abriss und mehr Nachhaltigkeit stehen müssen. Um den Klimasünder Baubranche in Richtung Klimaneutralität zu bringen, sei es außerdem notwendig, dass Architekt*innen und Bauherr*innen auf der einen und Kommunen, Länder und Bund auf der anderen Seite an einem Strang ziehen. Sowohl in Sachen Gebäudeplanung als auch in Bezug auf gesetzgeberische Maßnahmen und baurechtliche Erleichterungen. Nowak: „Wenn wir aktiv an der Gestaltung einer klimaneutralen Zukunft teilhaben wollen, führt am Gebäudebestand und seiner Sanierung kein Weg vorbei. Erst wenn der Klimagipfel seine Fortsetzung auch in unseren Köpfen und Bauvorhaben findet, sind wir bereit für ein nachhaltigeres Leben.“

 

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